Schöner Scheitern

Wer nichts macht, macht nichts verkehrt. Im Umkehrschluss folgt: Jeder, der etwas verändern und gestalten will, wird zwangsläufig auch Fehler machen. Und daraus lernen wir. Dennoch hat Misserfolg in Deutschland ein Stigma. Wer aber Scheitern nicht als Makel betrachtet, sondern als Chance für Nachjustierungen, Neu- und Umorientierungen, kann zu unerwarteten, überraschenden Lösungen kommen. »Fail forward« ist deshalb die Devise: In jedem Scheitern steckt ein Neuanfang, und ihn gilt es zu finden.  

 

August 2016
Tammo F. Bruns
BerlinDruck

In der aktuellen Ausgabe des BERLIN Magazins klären wir auf, warum Unternehmen sterben, welche Rolle das Insolvenzrecht spielt, warum eine Unternehmensfehlerkultur wichtig ist und worin gutes Krisenmanagement besteht. Um herauszufinden, wie produktives Scheitern gelingen kann, haben wir Unternehmer, Organisationsberater, Psychologen, Insolvenzverwalter und Künstler angesprochen und sind sehr froh, so viele namhafte Autoren und Interviewpartner für diese Ausgabe gewonnen zu haben:

 

  • Dr. Hans Stoffels, Professor für Psychiatrie und Psychotherapie, schreibt über die Psychologie des Versagens
  • Der Liedermacher Konstantin Wecker spricht über die »Kunst des Scheiterns«
  • Bobby Dekeyser, Unternehmer und ehemaliger Torwart Bayern Münchens, spricht im Interview über Wege und Irrwege zum Erfolg.
  • Das Global Center for Digital Business Transformation analysiert den Mahlstrom der digitalen Disruption 
  • Strategin Johanne Mohr erläutert unsere Methode im Service Design: »Fail smart and often«
  • Prof. Dr. Eckhard Minx und Prof. Dr. Heiko Roehl erläutern woran es liegt, wenn erfolgreiche Organisationen untergehen
  • Prof. Dr. Torsten Martini informiert im Interview über die Chancen des reformierten Insolvenzrechts

 

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